Freudenfier


is a  greater churchvillage with 1227 inhabitans in 307 households in the year 1939. The catholic people had an own parish in Freudenfier, the evang. parish belonged to Deutsch Krone. The registration office was in Freudenfier also the officedistrict. The jurisdiction belonged to Deutsch Krone.

Lage:  Freudenfier liegt ca. 10 km nordöstlich von Deutsch Krone und ist ein relativ großes Kirchdorf. Das Dorf erstreckt sich zu beiden Seiten der Pilow.

Geschichte: Graf Gostomski, ein Deutsch Kroner Starost, siedelt 1590 zwei Dorfschulzen an, um 30 Bauern aus der Neumark und aus Pommern hier anzusiedeln. Das Dorf blüht auf. Der Starost legt 1613 die Fiermühle und später die Hoppemühle an. Aber das Ziel, 30 Bauern anzusiedeln wird nicht erreicht. Zur Zeit des Kontributionskataster von 1773 sind es nur noch 20 Bauern. 1631 wütet die Pest. 1635 wird Freudenfier von durchziehenden schwedischen Soldaten geplündert.  

Freudenfier gehörte vor dem 2. Weltkrieg zum Amtsgerichtsbereich Dt. Krone. Freudenfier ist heute poln. und heißt Szwecja.

Landwirtschaft: Die große Feldmark gehört zu einem Drittel aus Geschiebemergel und ist für anspruchslose Früchte sehr ertragreich. Zwei Drittel der Feldflur bestehen aus Sanderböden und eignen sich vor allem zum Anbau von Kartoffeln und Roggen, aber auch für Gerste und Hafer. Die Niederungen an der Pilow sind Wiesen und Weiden.

Die Kirche: 1800 wird die alte kath. Fachwerkkirche gebaut, 1877 wird diese abgebrochen und wieder neu erbaut. 1926 erhält auch die evangelische Gemeinde eine Kirche, die nach Deutsch Korne gehörte. Vor dem WWII waren dort eine kath. und eine evangel. Kirche vorhanden.

Quellen:

Schultz, Dr. Fr.: Geschichte des Kreises Deutsch Krone, Dt. Krone, 1902

Ruprecht, Karl: Heimatstadt - Heimatkreis Deutsch Krone, im Auftrage des Vereins Deutsch Kroner Heimathaus e.V., Bad Essen, 1981  

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